Dienstag, 14. Februar 14:30-16:30 h
Sag´ nicht JA, wenn du NEIN meinst!
Fortbildungsseminar für Ehrenamtliche
Ein klares „Nein“ in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen scheint für viele von uns eine Hürde zu sein. Was macht es so schwer deutlich „Nein“ zu sagen? Ist es falsche Rücksichtnahme? Haben wir Angst vor Ablehnung oder Zurückweisung oder vor einem Konflikt?
Weshalb trauen wir uns nicht, einen für die Situation angemessenen und für uns gesunden Umgang zu pflegen?
Wie vermittele ich die eigenen Grenzen ohne zu verletzen und ohne, dass ein schlechtes Gewissen entsteht?
Die von uns betreuten, hilfsbedürftigen Menschen können die Grenzen der ehrenamtlichen Helfer nicht sehen, da sie mit ihrem eigenen Schicksal beschäftigt sind. Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen der Menschen durch bestimmte Erkrankungen lösen oft noch zusätzlich Unsicherheiten bei den ehrenamtlich Tätigen aus.
Nein zu sagen und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, ist unumgänglich für eine zufriedenstellende Helferbeziehung, in der sich beide Seiten wohl fühlen.
Die Bearbeitung klarer Kommunikationsstrukturen und das Wahrnehmen der eigenen Grenzen und der, der Betreuten sowie der Transfer der Erkenntnisse in die Praxis sind Themen dieser Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche.
Termine : Di., 14.02.2017, 11.04.2017, 13.06.2017 jeweils von 14:30-16:30 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 10 Personen
Gebühr: keine – die Fortbildung wird vom Hessischen Sozialministerium gefördert.
Anmeldung: in der LAB
Leitung: Angelika Wust

 

Mittwoch, 15. März 13:30-17:00 h
„Sag’ es!“ –  Achtsam Grenzen setzen und Neues ausprobieren …..
Kommunikationsseminar für bürgerschaftlich Engagierte
Auch im ehrenamtlichen Bereich kann es zu Konflikten und herausfordernden Situationen kommen, bei denen man an die eigenen und an die Grenzen des Gegenübers kommt. Es muss immer wieder eine gemeinsame Basis gefunden werden, um miteinander arbeiten und kommunizieren zu können. Vielfach sind dabei unterschiedliche Erwartungen, Bedürfnisse und Ansprüche in Einklang zu bringen. In der Reflexion des eigenen Handelns und Gesprächsverhaltens können persönliche Grenzen erkannt und überwunden oder erweitert werden. Dadurch wird es möglich, eine gesunde Balance von Nähe und Distanz zu erreichen und wo nötig, klare Grenzen zu setzen.
Ziel dieses zweiteiligen Seminars (15. und 22.03.) ist es, die kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, die Achtsamkeit für nonverbale Botschaften zu sensibilisieren und die Reflexionsfähigkeit über das eigene Kommunikationsverhalten zu fördern. Schwierige Gesprächssituationen aus dem Erlebnisalltag der einzelnen Teilnehmenden können gerne eingebracht werden.
Referentin: Angelika Wust                                                
Teilnahmebegrenzung: 12 Personen                                                         
Anmeldung: bei der LAB                                                                             
Kooperation: Freiwilligenzentrum, Arbeitskreis südl. Innenstadt und LAB